Band 6 – Vom Glauben

Vom Glauben – Erfahrungen eines Asketen II

Dieser Band bringt Texte aus den beiden Bänden „Asketische Erfahrungen“, die in der Originalausgabe Band 1 und 2 bilden. Sie sind weniger an Mönche, sondern überwiegend an fromme Weltliche adressiert und eignen sich gut als Einstieg in die Welt der patristischen geistlichen (noetischenNous Geist, Intellekt, Geistkraft des Menschen. "Das, was denkt".) Praxis.

Diese Sammlung von inhaltlich und stilistisch abwechslungsreichen, z. T. sehr poetischen Einzeltexten hat der heilige Ignatij zum Ende seines Lebens selbst für die Veröffentlichung zusammengestellt und überarbeitet.

Eine Gesamtveröffentlichung hätte den Rahmen des vorliegenden 6. Bandes gesprengt, doch zusammen mit Band 5 „Vom Gebet“ und den Texten „Über das Mönchtum“ und „Über das Gebet“ in Band 1 sind nun über 80% der „Asketischen Erfahrungen“ in deutscher Sprache verfügbar. Bei der leider unvermeidlichen Auswahl blieben vorrangig Texte unberücksichtigt, die monastischen Themen gewidmet sind oder sich für eine Einzelveröffentlichung eignen.

Eine Gesamtübersicht finden Sie hier auf der Website. Dort sind auch einige Einzeltexte verlinkt, die schon vor längerer Zeit auf der Website des orthodoxen Verlags Prodromos. veröffentlicht wurden.

Wir hoffen, mit diesem Band und den bereits früher veröffentlichten Texten einen doch recht umfassenden Überblick über die „Asketischen Erfahrungen“ des heiligen Ignatij zu ermöglichen.


Leseproben

(Text aus Band 6, orig. AE II, 6) Ein Text des heiligen Ignatij zur Verdeutlichung des christlichen Menschenbildes, wie es ...
(Zu Band 6) Ein Kapitel aus dem Band "Asketische Erfahrungen" Der Herr sprach zu Seinen Jüngern: Wenn einer hinter Mir ...

Ergänzende Texte

(Ergänzender Text zu Band 6, orig. AE I 35, bzw. 28 der Edition 2014) Nachfolgender Aufsatz bildet das Kapitel 35 ...
(Ergänzender Text zu Band 6, orig. AE I 3) Nachfolgender Aufsatz bildet das dritte Kapitel des ersten Bandes „Asketische Erfahrungen“ ...
(Über die ReueUmgeisten griech. metanoia: die Hinwendung des Nous (des menschl. Geistes) von der Sünde zu Gott durch Reue und Umkehr) (Ergänzender Text zu Band 6, orig. AE I 2) Nachfolgender Aufsatz bildet das zweite Kapitel des ersten ...
(Ergänzender Text zu Band 6, orig. AE I, 1) Nachfolgender Aufsatz bildet das erste Kapitel des ersten Bandes "Asketische Erfahrungen" ...
(Ergänzender Text zu Band 6, orig. AE I, 56; vergleiche auch in Band 1 das "Klagelied eines Mönchs") Dieser Text ...

Orientierung & Hintergrund

Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick, welche Texte der russischen Originalausgabe in welchem Band unserer Edition enthalten sind bzw ...
(Text aus Band 6, orig. AE II, 6) Ein Text des heiligen Ignatij zur Verdeutlichung des christlichen Menschenbildes, wie es ...


Erschienen im März 2024

Bestellmöglichkeit: Edition Hagia Sophia

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Edition

2 Kommentare

  1. Bitte verwenden Sie nicht dieses Unwort „UmgeistenUmgeisten griech. metanoia: die Hinwendung des Nous (des menschl. Geistes) von der Sünde zu Gott durch Reue und Umkehr“! Metropolit Mark (Arndt) hat selbst den Priestern seiner Diözese geraten, dieses Wort im liturgischen Evangeliar durchzustreichen und durch ein anderes zu ersetzen, am ehesten „UmkehrUmgeisten griech. metanoia: die Hinwendung des Nous (des menschl. Geistes) von der Sünde zu Gott durch Reue und Umkehr“. Warum sollen wir als Orthodoxe, und noch dazu als Verlag, dazu beitragen, die deutsche Sprache zu verunstalten? Ich kann als Priester niemandem empfehlen, Bücher zu kaufen, die sich über solche Dinge einfach hinwegsetzen.

    1. Herzlichen Dank, Vr. Thomas, für Ihren Kommentar.

      Ich bin als Übersetzer tatsächlich zwiegespalten. Einerseits besticht die theologische Präzision, andererseits versteht etwa der russische Christ „покаяние“ nach meinem Gefühl auch eher als „ReueUmgeisten griech. metanoia: die Hinwendung des Nous (des menschl. Geistes) von der Sünde zu Gott durch Reue und Umkehr/BußeUmgeisten griech. metanoia: die Hinwendung des Nous (des menschl. Geistes) von der Sünde zu Gott durch Reue und Umkehr“ denn als „Geisteswandel“. Da hat uns Herr Luther mit „Buße“ allerdings ein Kuckucks-Ei ins Nest gelegt.
      Die Tatsache, dass Christus und Johannes d. T. ihr „Kehrt um!“ lt. dem griechischen „Metanoete!“ auf den NousNous Geist, Intellekt, Geistkraft des Menschen. "Das, was denkt". als dem höheren Seelenteil beziehen, kommt leider in keiner gebräuchlichen deutschen Wortwahl überhaupt zum Ausdruck. Das ist jedoch m. E. ein eminent wichtiger Aspekt. (Man stelle sich vor, Luther hätte „Wandelt euern Geist“ übersetzt statt „Tut Buße!“).
      Ich hatte damals den BTD-Übersetzern „Geisteswandel“ als Alternative vorgeschlagen, muss allerdings zugeben, dass auch dieses Wort keine Ideallösung darstellt.
      Genauso verhält es sich ja mit der Wiedergabe von „Nous“ bzw. „ум“.

      Ich verwende mittlerweile für „innerorthodoxe“ Texte in NT-Zitaten die präzise Wiedergabe gemäß BTD, für Texte, die ein allgemeines Publikum ansprechen, nehme ich „UmkehrUmgeisten griech. metanoia: die Hinwendung des Nous (des menschl. Geistes) von der Sünde zu Gott durch Reue und Umkehr“ oder „Reue“ je nach Kontext. So auch in der Edition der Schriften des hl. Ignatij.
      Mit der Zeit wird der Heilige Geist uns zeigen, wohin die Reise geht – mir als Laien möchte ich da kein abschließendes Urteil bzw. eigenmächtiges Abändern des Bibeltextes erlauben und hoffe auf Ihren Segen.
      H.-P. Arnold

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